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Deutsch-Französische Tour des RV-Edelweiß Untergrombach
Radhelm bestand Bewährungsprobe
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Am 23. Juni starteten 8 Radsportler des Radsportverein Edelweiß, Untergrombach e.V. bei bestem Wetter zur 17. Etappenfahrt über 4 Tage. Dieses Jahr hat wurde als Ziel der Kaiserstuhl ausgewählt.
Ein Gastfahrer aus ist extra aus Trier angereist, um an unserer Tour teilzunehmen.
Die Strecke verlief fast ausschließlich auf verkehrsarmen Nebenstrecken. Dank einer Vorplanung bis ins Detail unserer Mitglieder Gerhard Öfner und Wolfgang Wesche konnte nach einem festen Streckenplan gefahren werden und es gab ausreichend Möglichkeiten, Sehenswürdigkeiten am Rande der Tour zu besichtigen. Wie in den vergangenen Jahren mussten die Teilnehmer eine gewisse Grundkondition mitbringen, denn es gab einige Höhen zu überwinden. Immerhin kamen in den 4 Tagen 5627 Höhenmeter und 501 km zusammen. Dafür wurden die Sportler immer mit rasanten Abfahrten in traumhafte Täler belohnt.
Der erste Tag führte uns von unserem Startort Achern über die Grenze nach Frankreich. Der erste Teil war leicht und mit wenig Anstrengungen zu bewältigen und wir rollten durch reizvolle Täler und elsässische Dörfer. Nach einem Drittel der Strecke mussten dann doch ein paar Muskeln ausgepackt werden, um den Col du Paudours (681 m) zu erklimmen. Nach 131 km erreichten wir unser erstes Ziel, das verträumte Städtchen Obernai mit seinen vielen hübsch restaurierten Fachwerkbauten.
Die "Königsetappe" am folgenden Tag war die reinste Klettertour und forderte jeden Teilnehmer einiges an Kraftreserven. Am Zielort Munster zählten wir zusammen 2049 Höhenmeter, verteilt auf 124 Km. Ein "Höhe"punkt (785 m) war die Besichtigung der Klosteranlage Stè. Odilie, von der wir eine gewaltige Aussicht genießen konnten. Weitere Pässe wechselten sich mit wildromantischen Tälern und Panoramastrecken ab. Am Etappenziel Munster waren alle Wasservorräte aufzehrt. Bei Temperaturen um die 33°C waren es am Ende über 40 Liter. Die gesamte Versorgung übernahm perfekt und routiniert wie gewohnt unsere Angela Ö. aus ihrem Begleitfahrzeug. Am Abend blieb noch Zeit für einen Rundgang, durch das historische Städtchen Munster, aus dem der berühmte Munsterkäse stammt
Nach den Anstrengungen des Vortages folgte nun eine Genusstour an den Kaiserstuhl. Auf dem Weg dorthin machten wir einen ausgiebigen Halt in Colmar, um deren Altstadt mit dem zahlreichen wunderschön restaurierten Fachwerkhäusern zu besichtigen. Danach rollten wir weiter in Richtung Kaiserstuhl mit einem kleinen Aufenthalt in Breisach am Grenzübergang nach Deutschland. In einer Achterschleife überquerten wir 2 Mal die Kaiserstühler Weinberge, so dass doch noch 984 Höhenmeter zusammenkamen. In einem kurzen überraschenden Gewittersturm in Richtung Endingen wären wir beinahe davongeschwommen. Von unserem Etappenziel Opfingen konnten wir abends bequem und umweltschonend mit Bus und Straßenbahn die sehenswerte Innenstadt von Freiburg erreichen.
Der letzte Tag forderte nochmals alle Fahrer heraus, denn der Streckenverlauf über 120 km führte uns dieses mal über den Schwarzwald zurück zum Ausgangsort. Immerhin mußten 3 Passhöhen mit insgesamt 1111 Höhenmeter überschritten werden. Ansonsten führte uns die Tour über Freiamt mit seinen herrlichen Panoramastrecken und das wunderschöne Harmersbachtal, Zell a.H., St. Peterstal nach Achern.
Alles in allem waren es wieder 4 gelungene Tage. Jeder hat es gut überstanden. Schließlich war der älteste Sportler 67 Jahre alt. Besonders unserem Gastfahrer aus Trier hat es viel Freude bereitet, mit uns zu radeln. Etwa 30 Km vor dem Ziel hatten wir noch Glück im Unglück. Bei ca. 35 km/h und Windschattenfahren berührte ein Teilnehmer mit Vorderrad das Hinterrad des Vordermanns und stürzte. Glücklicherweise konnten die Nachfolger ausweichen. Dank des vorhandenen Fahrradhelms konnte außer Schürfungen und Prellungen Schlimmeres vermieden werden. Der Helm überlebte den Unfall nicht! Dies war wieder mal ein Beweis, wie wichtig das Tragen eines Fahrradhelms ist.
Gerhard Öfner 04.07.05
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